MARL Für die Titelverteidigung hat es nicht gereicht:
Janette Otterbein, Jan Pastor und Dennis Lewing vom Albert-Schweitzer-
Geschwister-Scholl-Gymnasium sind zwar die besten Marler Brückenbauer,
die Zehntklässer mussten sich aber gestern in der Günther-Eckerland-Realschule (GERS)
der Konkurrenz geschlagen und mit Platz drei zufrieden geben.

Mit ihrer Konstruktion belegten Carina Beiermann (Foto links, v.l.),
Ilsa Schneider und Leonie Matten den ersten Platz. Foto: Julia Grunschel
Die Siegerinnen Carina Beiermann, Ilsa Schneider und Leonie Matten von der
Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum machten mächtig Eindruck und kamen
auf 91 von 100 möglichen Punkten. Die Zehntklässlerinnen gingen nicht nur
als reine Mädchengruppe an den Start, sondern nahmen mit ihrer Schule
zum ersten Mal überhaupt am Wettbewerb teil.
Erster Versuch geglückt
Dass sie die alten Hasen – sowohl die ASGSG-Gruppe als auch die
Zweitplatzierten vom Ratsgymnasium Gladbeck waren bereits zu Gast am
Merkelheider Weg – überraschte sogar die Mädchen selbst. „Wir haben
die Konstruktion mit unserem Physiklehrer besprochen, den Bau aber
vorher nicht ausprobiert“, verrät Leonie Matten.
Das, was die Mädchen mit Hilfe von Zeitungsseiten der MZ, Garn und
Klebstoff zusammenbauten, hielt am Ende 28 Schulbüchern à 600 Gramm
stand. „Über ein Zugband verteilt sich das Gewicht gleichmäßig auf
die Enden der Brücke“, erklärt Leonie Matten das Geheimnis des Erfolgs
Es folgen Impressionen des Wettbewerbtages:
|